Mats Kiesel sitzt nachts allein auf einer Holzbank unter einer Laterne an einer leeren Kreuzung, einen Kaffeebecher in den Händen, hinter ihm leuchtet ein Späti mit beschlagenen Scheiben

Erste Single · Späti · 6. November

mats
kiesel

Lieder aus der Stadt um zwei Uhr nachts. Geigen loopen sich zu einem staubigen Beat, und eine raue Stimme erzählt von den anderen.

Auf dem Weg zum Album

Zwei Singles

Am 6. November kommt Späti, ein Duett mit Maren Tauwind, am 20. November Taxistand. Am 18. Dezember dann die ganze Nacht.

  1. Cover der Single Späti: ein Späti bei Nacht, das Rollgitter halb unten, davor eine leere Bank Single 1 · 6. November Späti feat. Maren Tauwind Vorab speichern
  2. Bild zur Single Taxistand: ein altes Taxi wartet nachts vor dem Bahnhof Single 2 · 20. November Taxistand Bald
Albumcover Warten ist auch eine Arbeit: ein einzelnes altes Taxi wartet um drei Uhr nachts vor dem Bahnhof, im Fenster die Silhouette des Fahrers

Debütalbum · 18. Dezember 2026

Warten ist auch eine Arbeit

Eine Nacht in der Stadt, von 1:47 bis 6:15 Uhr, erzählt von einem, der nicht schlafen kann. Jeder Song ist ein Ort und eine Uhrzeit: der Späti, der Waschsalon, der Nachtbus, die Bäckerei am Bahnhof. Unterwegs laufen sich alle über den Weg: Ahmet vom Späti, die Frau mit den Schuhen in der Hand, der Fahrradkurier.

„Warten ist auch eine Arbeit“, sagt Yusuf, der seit dreißig Jahren nachts am Taxistand steht. Alle hier warten auf etwas. Und Mats wartet mit ihnen.

Eine Nacht · 1:47 bis 6:15

  1. 1:47 Wach
  2. 2:00 Späti
  3. 2:20 Nachtbus
  4. 2:40 Waschsalon
  5. 3:00 Taxistand
  6. 3:15 Notaufnahme
  7. 3:40 Brücke
  8. 3:55 Nachtportier
  9. 4:10 Tankstelle
  10. 4:30 Balkon
  11. 4:45 Zeitung
  12. 5:10 Großmarkt
  13. 5:40 Gleis drei
  14. 6:15 Halb nur
Mats Kiesel nachts im Licht einer Laterne, eine Gesichtshälfte im Schatten, einen dampfenden Kaffeebecher in beiden Händen

Über Mats

Mats Kiesel erzählt die Stadt, wenn sie schläft. Seine Songs sind Momentaufnahmen um zwei Uhr nachts: der Späti an der Ecke, das Taxi, in das keiner einsteigt, die zwei auf der Bank.

Dazu loopen sich Geigen zu einem staubigen Beat, darunter ein tiefer, warmer Bass. Mats' raue Stimme sitzt so nah am Mikrofon, als säße er neben dir, halb gesprochen, halb gesungen.

Er erzählt nie von sich, immer von den anderen: vom Späti-Besitzer, von der Frau mit den Schuhen in der Hand, vom Fahrradkurier. Und gerade dadurch erfährt man, wer er ist.

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